Konzept

Die Astrid – Lindgren Grundschule in Erfurt ist eine offene Ganztagsschule mit dem Ziel Kinder individuell auf ihrem Lernweg zu begleiten.

Alle unsere Schüler lernen in altersgemischten Gruppen, den sogenannten Stammgruppen. In diesen Stammgruppen arbeiten Kinder der ersten und zweiten Jahrgangsstufe gemeinsam sowie Kinder der dritten und vierten Jahrgangsstufe mit je einem Pädagogen. Immer zwei Stammgruppen bilden ein Lernhaus, so dass der Name des Lernhauses die Kinder von der ersten bis vierten Klasse begleitet. In Projektwochen oder an Schulwandertagen arbeiten die Kinder der jeweiligen Lernhäuser gemeinsam an einem Thema. Vielfältige Nachmittagsangebote ergänzen den Unterricht.

Bei uns steht jeder einzelne Schüler mit seinen individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Durch die Struktur in den altersgemischten Lernhäusern haben die Kinder die Möglichkeit, entsprechend ihres Entwicklungsstandes und unter Berücksichtigung der Bildungsstandards, zu arbeiten. Dabei nutzen sie die vielfältigen Kompetenzen ihrer Mitschüler. Auf diese Weise wird neben dem Erwerb von Kenntnissen auch ein soziales Lernen ermöglicht. Die Kinder übernehmen füreinander Verantwortung und erleben Unterstützung und Fürsorge. Gegenseitige Hilfe und Respekt werden so zu selbstverständlichen Werten, denn die Schüler lernen voneinander und miteinander.

Jede Stammgruppe verfügt über vielfältige Lernmaterialien, die in Regalsystemen strukturiert sind, um den Ansprüchen der Schüler gerecht zu werden. Diese Lernumgebung unterstützt die Kinder bei einer kreativen und selbstständigen Arbeitsweise entsprechend ihrer individuellen Lernziele.

Durch klare Abläufe, wiederkehrende Methoden sowie eine einheitliche Hausordnung ermöglichen wir ein ruhiges und intensives Arbeiten. Für ein angenehmes Miteinander sowie ein erfolgreiches Lernen sind klare Regeln und Strukturen notwendig. In jedem Lernhaus stellen die Pädagogen gemeinsam mit den Schülern nochmals Regeln für das Zusammenleben auf. Diese haben sowohl am Vor- als auch am Nachmittag Gültigkeit und werden in den Gesprächskreisen regelmäßig ausgewertet und reflektiert.

Die Notengebung erfolgt ab der Klassenstufe 3. Um eine einheitliche Bewertung und Zensierung zu erreichen, hat das Pädagogenteam gemeinsame Schwerpunkte der Notengebung festgelegt. Hierbei werden die Vorgaben des Lehrplans und der Bildungsstandards berücksichtigt. In die Notengebung fließen neben dem Sachwissen auch andere Kompetenzen wie beispielsweise die Arbeitsweise und das Sozialverhalten der Schüler ein.

Zurzeit wird fleißig an dem neuen Hortkonzept gearbeitet.

Ein Konzept ist nie fertig Es lebt von Anregung, Nachfrage und konstruktiver Kritik.